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Rezension

Eine liebenswürdige Einladung in die Saalestadt

"Händelstadt Halle (Saale)“ von Katrin Greiner und Janos Stekovics

von Bernd Heinrich

Was geschieht, wenn ein gebürtiger Ungar fotografiert und eine Journalistin aus Thüringen ein Buch mit dem Titel „Händelstadt Halle (Saale)“ vorlegen? Bedienen sie das übliche Bild von der „Diva in Grau“? Greifen sie in die Kiste gängiger Klischees von der einstigen Chemiearbeiter-Metropole? Zeigen sie vornehmlich „Plattenbauten“? - Mitnichten! Das gleichwohl bildliche wie textliche Ergebnis ihrer erquickenden Schatzsuche ist eine Verbeugung vor der Händelstadt Halle. Sowohl eingefleischte Hallenser als auch geborene Halloren und erst recht zugezogene Hallunken werden den großformatigen Bild-Text-Band immer wieder gern zur Hand nehmen und beim Blättern, Betrachten und Lesen neue Einsichten und Ansichten entdecken in der lebens-, liebens- und deshalb besuchenswerten Saalestadt. Und sie werden so berühmten Persönlichkeiten begegnen wie August Hermann Francke und Matthias Grünewald, Martin Luther und Kardinal Albrecht, Christian Wolff, Eichendorff, Meckel und Thomasius. Wandeln werden sie auf grünen Pfaden im Amtsgarten, auf den Klausbergen, im Botanischen und in Reichardts Garten. Begegnen werden sie der Saline und dem Stadthaus, Moritzburg und Franckesche Stiftungen, Stadtgottesacker und Bergzoo und Händel-Haus und und und...

Mit 163 Farbfotos legt Janos Stekovics, Leiter des gleichnamigen Verlages im Saalekreisdörfchen Dößel, ein brillant inszeniertes Fotomosaik der gewandelten Stadt zwischen Salz und Saale thematisch wohlgeordnet vor. Die zahlreichen eindrucksvollen Luftbilder, ganzseitigen wie auch Detailaufnahmen und doppelseitigen Panoramen widerspiegeln Stekovics´ hohes bildkünstlerisches Können, sein treffsicheres Gespür für Lichteffekte, Atmosphäre und Spannung. Zudem erweist sich die verlegerische Entscheidung für eine „all inclusive“-Lösung – nämlich von der Idee über die Realisierung bis hin zum Layout alles in einer Hand zu belassen – als wahrer Glücksgriff. Der Band präsentiert sich wie aus einem Guss. Damit wird Janos Stekovics einmal mehr dem von ihm bekannten hohen Anspruch an seine eigene Arbeit gerecht; ja mehr noch: er setzt Maßstäbe, an denen sich künftige Fotografen zu messen haben. Wohltuend hebt sich die jüngste Edition aus dem renommierten Verlag ab vom inzwischen geradezu inflationären Angebot an halleschen Bild-Text-Bänden.

Erfreulich kenntnisreich und anschaulich ergänzt Katrin Greiner kongenial den Bildteil des hervorragenden Bandes. Der Inhalt ihrer Texte spannt den Bogen von historischen Einlassungen bis in die Jetztzeit. Gewiss kann bei der Beschränkung auf 112 Seiten kein umfassendes Bild der 1200-jährigen Geschichte Halles gezeichnet werden. Das war auch nicht Anliegen des Herausgebers. Eine Anregung für Streifzüge Hiesiger und eine Einladung für touristische Besuche von Auswärtigen ist der Band allemal. Ja, mehr noch: er begründet eine neue Reihe namens „*. entdecken“. Künftig wird sie weitere Städte und Regionen unseres Bundeslandes Sachsen-Anhalt vorstellen. Man darf freudig erregt, ungeduldig und gespannt sein auf die hoffentlich baldige nächste Überraschung.

„Händelstadt Halle (Saale)“ bietet sich als ein willkommenes Geschenk für den Gabentisch an. Erhältlich ist der großformatige Band im gut sortierten Buchhandel und beim Verlag.

Rezension von Bernd Heinrich

Katrin Greiner (Text) und Janos Stekovics (Fotos), Händelstadt Halle (Saale) Erster Band der Reihe „*.entdecken“, 25x33cm,
Verlag Janos Stekovics, 2011,
112 Seiten, 163 Farbaufnahmen, 19,80 Euro,
ISBN: 978-3-89923-281-3

 

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