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Geschichte der Burg Giebichenstein

Die königliche Schenkung ist ein Baustein der Anstrengungen des Königs zur Sicherung der Ostgrenze seines Reiches und zu dessen Erweiterung in die slawi-schen Gebiete östlich von Elbe und Saale gewesen. "Auf dieses Ziel war auch die Missionierung der noch überwiegend heidnischen Bevölkerung der Gaue Neletice und Nudzici gerichtet, die den größten Teil des später entstehenden Saalkreises einnahmen.
Hauptort des Gaues Neletice, zu dem auch das 806 erstmals erwähnte Halle gehörte, war Giebichenstein. Diese Christianisierung sollte durch eine Neuordnung der kirchlichen Strukturen der Grenzregion erreicht werden", weiß Stadtarchiv-Chef Ralf Jacob.

Durch die Reichsversammlung in Mainz im Mai 961 war vom Sammelplatz Augsburg aus für August jenes Jahres ein Heereszug nach Italien mit dem Ziel der Kaiserkrönung Ottos I. und seiner zweiten Gemahlin Adelheid (931 - 999) vorgesehen. Auf der Reise nach Augsburg wurde im thüringischen Ohrdruf der Inhalt dreier Schenkungsurkunden zugunsten des Moritzklosters ausgehandelt - u. a. die Schenkung des gesamten Gaues Neletice mit Giebichenstein und seiner Salzquelle sowie weiterer Orte an das Kloster in Magdeburg.
Von dieser dritten Urkunde wurden zwei Exemplare ausgefertigt, die sich heute im Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt befinden. "Nach dem Tod Bernhards von Halberstadt am 3. Februar 968 war schließlich der Weg frei für die Errichtung des Erzbistums Magdeburg noch im gleichen Jahre. Obwohl der Name Halles nicht genannt wird, erschließt sich die Gültigkeit der Urkunden für unsere Stadt durch den späteren historischen Kontext. Sie stehen am Anfang der territorialstaatlichen Verbindung der Stadt Halle und des Saalkreises mit dem Erzbistum und späteren Herzogtum Magdeburg und stellen somit Dokumente von großer historischer Wirkungsmächtigkeit dar", erläutert Ralf Jacob.

Quelle: News d. Stadt

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