Hallanzeiger - Online Anzeiger für Halle Saale Montag, 20.11.2017
Startseite Archiv • Kontaktformular

Salon am Stadtbad

Charme & Chic

Hallescher Schlüsseldienst GmbH

monsator Hausgeräte Halle Gmbh

Der kleinste Beitrag in Sachsen-Anhalt. AOK-Versicherte haben's besser

Aktuelles
Lokalnachrichten    
Polizeimeldungen    
Aus dem Rathaus    
Sachsen-Anhalt Info    
Verbrauchertipps    
Vermischtes    
Anzeigenmarkt
Kleinanzeigenmarkt    
Branchen von A-Z    
Wohnungssuche    
Tiervermittlung    
Freizeit
Kino, Theater & mehr    
Was? Wann? Wo?    
Essen & Trinken    
Infothek
Bücherbord    
Links für Hallenser    
Hobbytipps    
Leserbriefe    
Service
Notrufnummern    
Tiernotdienst    
Apothekennotdienst    
Behördenwegweiser    
Schadstoffmobiltour    
Sperrmüllentsorgung    
Postleitzahlen    
Wir über uns
Kontakt    
Werbung    
Bannerwerbung    
Datenschutz    
Impressum    
Sie befinden sich hier: LESERBRIEFE » NEUJAHR

Prosit Neujahr! - Ein wunderschönes neues Jahr 2003!

Darauf hat ganz Deutschland gewartet, zuzüglich zu Steuererhöhungen und Dosenpfand ein kleines Schmankerl noch obendrauf.

Pünktlicher als zum Jahresanfang können solche Hiobsbotschaften wirklich nicht sein. 900 € Selbstbeteiligung im Krankheitsfall pro Jahr und vollständiger Wegfall der Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen bei Zahnbehandlungen und Zahnersatz.

Armes Deutschland, also wenn es bis jetzt noch niemand gemerkt hat – Deutschland ist pleite!

Oh welch ein Wunder, in Zukunft wird dann durch die krankenkassenzahlende Bevölkerung ein Ruck der Gesundung gehen. Die Menschen werden den Arzt meiden und ihn nur dann aufsuchen, wenn die Schmerzen unerträglich werden. Okay, okay - der ein oder andere wird den Punkt verpassen, ab welcher Schmerzintensität er den Arzt konsultieren sollte und auf der Strecke bleiben. Aber, die natürliche Auslese muss schon sein, denn Opfer sollen wir ja alle bringen. Auch unsere Zahnärzte werden kaum noch Patienten haben, denn wer sucht auf unserem Rückweg zum Mittelalter noch einen Zahnarzt auf, wenn der Hufschmied viel billiger ist. Da man auf Grund der neuen Benzinpreiserhöhung sowieso schon einmal da ist und sein neues Pferd beschlagen lassen will.

Aus der Sicht der Ärzte und Arzneimittelhersteller sehen die zukünftigen Tage auch nicht rosig aus. Durch fehlende Patienten werden viele Ärzte dann zum Heer der Arbeitslosen gehören. Außer Zahnärzte, die können ja zum Hufschmied umlernen – haben die ein Glück.

Weniger verschriebene Arzneimittel entlasten die Kosten der Krankenkassen, die eh schon kaum noch bezahlen. Aber die Industrie wird das ihrerseits mit Entlassungen honorieren. Und schon sind wir wieder in der Spirale, auf der es immer weiter abwärts geht.

Wünschen wir uns alle, für uns und unser Portemonnaie ein "gesundes" neues Jahr!

Einsendung von:biker5@gmx.de

 

Seite bereitgestellt in 0.007s - © 2001 - 2017 wag