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Abenteurer Arved Fuchs in den Franckeschen Stiftungen

Am Mittwoch, 14. November 2018, um 18 Uhr wird Arved Fuchs Gast in der Reihe „Persönlichkeiten im Gespräch" der Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale) sein, nur drei Tage bevor einer seiner bekanntesten Reisepartner, Reinhold Messner, die Saalestadt besuchen wird. Diesmal ist es keine Expeditionsreise, die die beiden nach Mitteldeutschland führt. Arved Fuchs wird im Themenjahr der Franckeschen Stiftungen »Bewegte Zeiten. Zur Geschichte und Zukunft des Reisens« mit MDR-Kulturchef Reinhard Bärenz über seine Reiseerfahrungen unter Extrembedingungen, über sein Engagement für den Umweltschutz und seine Projekte in der Umweltarbeit mit jungen Menschen sprechen. Der Eintritt ist frei.

Arved Fuchs, der als Erster in nur einem Jahr Nord- und Südpol zu Fuß erreichte, zählt zu den bekanntesten Abenteurern Deutschlands. Mit Reinhold Messner durchquerte er 1989 in 92 Tagen die Antarktis, er umrundete im Winter das Kap Horn mit dem Kajak und reist immer wieder auf den Spuren historischer Expeditionen in die Polarregionen der Erde. Auf seinen Fahrten und Wanderungen begegnete der Extremreisende dem Klimawandel in seiner deutlichsten Ausprägung. Hier fand er seine Berufung.

Um das globale Phänomen Klimawandel für jeden nachvollziehbar zu machen, ließ er bereits 2010 führende Klimaforscher in dem Buch „Blickpunkt Klimawandel" zu Wort kommen. Jugendliche führt Fuchs seit 2007 einmal im Jahr in einem internationalen Camp (Expedition I.C.E) an das Thema heran. In diesem Jahr waren wieder 10 Mädchen und Jungen auf der »Ryvar« mit ihm auf der Ostsee unterwegs und informierten sich in Vorträgen von Wissenschaftlern zu Themen wie Plastikmüll, Fischerei in der Ostsee oder dem Klimawandel im Allgemeinen.

Unter dem Projektnamen »Turn the page« war Fuchs seit dem Sommer 2018 mit dem roten Haikutter »Dagmar Aaen« auf Helgoland, den Shetland-Inseln, Färöer, Island und Grönland unterwegs. Die Reise ist eine weitere Etappe der OCEAN CHANGE-Expedition, mit der Fuchs Betroffene über den Klimawandel informieren und Lösungsansätze aufzeigen will. An Bord des Traditionsseglers befinden sich Seeleute und Energieexperten. Sie informieren sich vor Ort über Best-Practice-Projekte, lernen die Sorgen der Einheimischen kennen und entwickeln gemeinsam Lösungen. Im Oktober wurde das Schiff zur Überwinterung nach Husavík gebracht, im Sommer 2019 wird die Expedition fortgesetzt. Die Zeit dazwischen nutzt Arved Fuchs, um über seine Reiseerfahrungen, neue Ideen im Umgang mit dem Klimawandel und seine Sicht auf die Zukunft der Erde ins Gespräch zu kommen.

Zweimal im Jahr sind in der Reihe »Persönlichkeiten im Gespräch« Menschen in den Franckeschen Stiftungen zu Gast, die einen substantiellen Beitrag zu wichtigen gesellschaftlichen Debatten leisten, die das jeweilige Jahresprogramm der Franckeschen Stiftungen bestimmen. 2018 geht es um »Bewegte Zeiten. Zu Geschichte und Zukunft des Reisens«.

Quelle: News d. Stadt


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