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Gesundheitsministerin weiht Wandbild "Seltene Erkrankungen" im Lernzentrum der Unimedizin ein

Halle. UKH. Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer seltenen Erkrankung. Mehr als 7.000 von insgesamt Krankheiten gelten als selten, weil nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen das spezifische Krankheitsbild aufweisen. Seltene Erkrankungen sind oft genetisch bedingt, so dass im Regelfall die Beschwerden schon im Kindesalter beginnen. Dies trifft jedoch nicht auf alle seltenen Erkrankungen zu. Die Vielzahl von möglichen Ursachen und teilweise sehr unspezifische Symptome führen dazu, dass die Diagnose häufig erst nach Jahren gestellt und inzwischen verfügbare, wirksame Therapien nicht oder verspätet angewandt werden. Fast jeder Betroffene muss bis zur richtigen Diagnose und Therapie einen langen Weg gehen. Um einen Ansprechpartner für Erkrankte zu schaffen, wurde das Mitteldeutsche Kompetenznetz für seltenen Erkrankungen (MKSE) gegründet, an dem beide Universitätsmedizin-Standorte und weitere Krankenhäuser in Sachsen-Anhalt beteiligt sind.

Um auf seltene Erkrankungen aufmerksam zu machen, entstand in der Neurofibromatose Regionalgruppe Sachsen-Anhalt die Idee, ein Wandbild zu gestalten. "Es soll ein Zeichen für seltene Erkrankungen sein", sagt Annette Byhahn von der Neurofibromatose Regionalgruppe Sachsen-Anhalt. Die Einweihung des Wandbildes wird die Ministerin Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, Petra Grimm-Benne, vornehmen. Als Gäste werden zudem Vertreter der Medizinischen Fakultät, darunter der Dekan Prof. Dr. Michael Gekle, des Mitteldeutschen Kompetenznetzes für seltene Erkrankungen sowie von weiteren Selbsthilfegruppen und Mitglieder des Landtages erwartet.

Das Wandbild wurde von der "Freiraumgalerie" gestaltet und von der AOK Sachsen-Anhalt finanziert. Für den Dekan ist der Ort des Wandbildes ideal gewählt: "Alle unsere Studierenden werden unter anderem in einer der modernsten Lernkliniken Deutschlands ausgebildet." Mit dem Wandbild würden diese bereits frühzeitig in ihrem Studium dafür sensibilisiert, dass es viele seltene Erkrankungen gibt. Außerdem ist die hallesche Universitätsmedizin der Anlaufpunkt für betroffene Patientinnen und Patienten im südlichen Sachsen-Anhalt, verfügen Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät doch die zahlreiche Spezialsprechstunden und erfahrene Mediziner.


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