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Birkenblattblasen, Grasedanz und Questenfest für die UNESCO-Liste Immaterielles Kulturerbe vorgeschlagen

Magdeburg. STK/LSA. Sachsen-Anhalt hat im Rahmen des dritten Auswahlverfahrens drei Empfehlungen für die UNESCO-Liste Immaterielles Kulturerbe ausgesprochen. Damit folgte das Land dem Votum der von der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur eingesetzten Expertenkommission. Die Expertenkommission hat nach eingehender Prüfung vorgeschlagen, das "Birkenblattblasen im Harz", den "Grasedanz im Harz" und das "Questenfest" für das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufzunehmen. Die Vorschläge werden nun von der Deutschen UNESCO-Kommission zur Aufnahme in die Bundesliste geprüft.

Sowohl die Expertenkommission als auch der Minister für Kultur, Rainer Robra, würdigen das große Engagement aller Antragsteller im Ehren- oder Hauptamt für den kulturellen Reichtum des Landes. "Sachsen-Anhalt kann ein einzigartiges, vielfältiges und lebendiges Kulturerbe vorweisen, das wir bewusster nach außen tragen sollten", so Robra. Sowohl der Minister als auch die Vertreter der Expertenkommission sind daher davon überzeugt, dass die drei Bewerbungen im bundesweiten Vergleich gute Chancen haben, in die Bundesliste aufgenommen zu werden.

Die Expertenkommission mit Susanne Kopp Sievers, Geschäftsführerin des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt, Dr. Annette Schneider-Reinhardt, Geschäftsführerin des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt und Clemens Birnbaum, Direktor der Stiftung Händel-Haus, bewerteten grundsätzlich nicht die Qualität der vorgelegten Anträge. Die Kommission prüfte nach inhaltlichen und formalen Aspekten, ob und inwiefern die Bewerbungen die Vorgaben der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. erfüllen.

Hintergrund
Das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes wird seit 2013 von der Deutschen UNESCO-Kommission und verschiedenen deutschen staatlichen Akteuren erstellt. Es ist kein UNESCO-Verzeichnis. Als Immaterielles Kulturerbe können nur lebendige Traditionen anerkannt werden, aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik, mündliche Überlieferungen, Naturwissen und Handwerkstechniken. Aktuell sind 72 Kulturformen und sieben Erhaltungsprogramme (Gute Praxis-Beispiele) im Bundesweiten Verzeichnis eingetragen, darunter der Poetry Slam, das Hebammenwissen sowie Orgelbau und Orgelmusik. Aus Sachsen-Anhalt wurden bisher das Finkenmanöver im Harz, die Salzwirker-Brüderschaft Halle, das "Schachdorf Ströbeck" sowie die "Spergauer Lichtmeß" in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Im März 2018 war außerdem der "Pfingsttanz als Basis der kommunalen Entwicklung in der Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra" als Gutes Praxisbeispiel in die Liste aufgenommen worden.


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