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Bundeswettbewerb "Europäische Stadt: Wandel und Werte": Auszeichnungen für Projekte aus Sachsen-Anhalt

Magdeburg/Leipzig. STK/LSA. Gestern fand auf der Denkmalmesse in Leipzig die Preisverleihung zum Bundeswettbewerb "Europäische Stadt: Wandel und Werte - Erfolgreiche Entwicklung aus dem Bestand" statt. Gleich vier Beiträge aus Sachsen-Anhalt wurden mit dem Bundespreis ausgezeichnet.

Zu den Preisträgern zählen die Stadt Zerbst und der Förderverein Schloss Zerbst für ihr Entwicklungskonzept (3. Platz Kategorie Stadtgebäude), die Lutherstadt Eisleben für die Sanierung und Nutzbarmachung des dortigen Bahnhofes (3. Platz Kategorie Stadtleben) sowie die Stadt Dessau-Roßlau für die Bürgerinitiative Schwabehaus & Alte Bäckerei (2. Platz Kategorie Stadtbürger). Der Sonderpreis der Jury ging an die Gemeinde Erxleben und das Deutsche Fachwerkzentrum Quedlinburg für die substanzschonende Sanierung des dortigen Schlosses.

Staats- und Kulturminister Rainer Robra beglückwünscht die Preisträger aus Sachsen-Anhalt: "Sachsen-Anhalt gehört zu den denkmalreichsten Bundesländern. Wir wissen um die Würde und Bürde dieser Reichtümer. Mein Glückwunsch und Dank gilt daher den Preisträgern, deren Engagement unser kulturelles Erbe fit für die Zukunft macht".

Kulturstaatssekretär Dr. Gunnar Schellenberger, zugleich 2. Vizepräsident des Deutschen Nationalen Komitees für Denkmalschutz, zeigte sich erfreut über das Ergebnis: "Alle eingereichten Beiträge zeugen von einer hohen Qualität und einem kreativen, nachhaltigen Umgang mit dem kulturellen Erbe. Das Ergebnis zeigt aber auch: Sachsen-Anhalt ist konkurrenzfähig!"

Hintergrund
Der Wettbewerb war vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat in Partnerschaft mit den Ländern und Kommunalen Spitzenverbänden als Beitrag für das Europäische Kulturerbejahr 2018 ausgelobt worden. Aufgerufen waren Städte und Gemeinden zukunftsweisende und innovative Projekte auf lokaler Eben aus jeder Umsetzungsstufe einzureichen, die das baukulturelle Erbe aktiv nutzbar machen. Die Beiträge konnten in den vier Kategorien Stadtgebäude, Stadtraum, Stadtleben und Stadtbürger eingereicht werden.

Die Auswahl der Preisträger wurde von einer unabhängigen, interdisziplinär besetzten Jury getroffen. Die Bewertung der Wettbewerbsbeiträge erfolgte im Hinblick auf einen vorbildlichen Umgang mit den besonderen Qualitäten der Europäischen Stadt. Grundlage der Wahl waren sieben Bewertungskriterien, darunter Engagement, Perspektive und Dialog. Das Preisgeld beträgt insgesamt 200.000 Euro. Über die Verteilung entscheidet die Wettbewerbsjury.

Weitführende Informationen können der offiziellen Webpräsenz www.bundeswettbewerb-europaeische-stadt.de entnommen werden.


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