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Unwetterschäden in Teilen Sachsen-Anhalts

Verbraucherzentrale informiert zum notwendigen Versicherungsschutz

(Verbraucherzentrale / 31.05.2018) Schwere Unwetter mit Gewittern und Starkregen haben in den letzten Tagen auch in Teilen Sachsen-Anhalts viele Schäden angerichtet. So waren beispielsweise Magdeburg und die umliegende Region, aber auch andere Landesteile betroffen.

Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. informiert darüber, welche Versicherungen welche Schäden übernehmen und wann ein entsprechender Versicherungsschutz besteht.

Schäden durch Überschwemmungen oder Starkregen sind nur im Rahmen einer bestehenden Elementarschadenversicherung abgedeckt. Eine bloße Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen haften für derartige Schäden nicht.

Hausratversicherungen aus DDR-Zeiten, die von der Allianz-Versicherung übernommen und unverändert fortgeführt wurden, gewähren diesen Schutz gegen Elementarschäden nach wie vor. Zu beachten ist, dass bei dieser Versicherung in der Regel ein Selbstbehalt vereinbart wurde, den der Betroffene im Schadenfall selbst zu tragen hat.

Für Sturmschäden ab Windstärke 8 sind die Wohngebäude-, Hausrat- und Kaskoversicherung zuständig. Ist durch den Sturm ein Gebäude beschädigt wurden, ist dies ein Fall für die Wohngebäudeversicherung. Wurde Hausrat zum Spielball des Sturms, sind diese Schäden durch die Hausratversicherung nur abgedeckt, wenn dieser während der Böen in einem Gebäude untergebracht war und beschädigt wurde.

Die Teilkaskoversicherung des Autohalters ist beispielsweise für Fahrzeugschäden durch Dachziegel zuständig. Ist ein nachweislich morscher Baum umgestürzt und hat ein Haus oder Auto beschädigt, muss der Baumbesitzer oder dessen Haftpflichtversicherung für die dadurch entstandenen Schäden aufkommen.

Im Fall eines Schadens ist es wichtig, diesen umgehend und wahrheitsgetreu der Versicherungsgesellschaft zu melden und die weitere Verfahrensweise abzustimmen. Der Versicherte ist außerdem verpflichtet, alles zu unterlassen, was die Schadenfeststellung durch den Versicherer erschweren könnte. Zerstörte Gegenstände sollten deshalb erst nach Rücksprache mit dem Versicherer entsorgt werden. Gefahrenquellen dürfen beseitigt und so abgesichert werden, dass kein weiterer Schaden entsteht. Außerdem sollte der Schaden durch Fotos dokumentiert und eine Liste der beschädigten Gegenstände erstellt werden.

Weitere Informationen erhalten Rat Suchende in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale.

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