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Weltgesundheitstag 2018: "Fehlende medizinische Versorgung hat für HIV positive Menschen katastrophale Folgen"

Halle. Aidshilfe/LSA. Wer heutzutage krank wird, hat es nicht schwer, medizinische Hilfe zu finden. Unzählige Behandlungsangebote sind vorhanden, die entstehenden Kosten werden meist von der Krankenversicherung übernommen. "Jeder Mensch sollte Gesundheitsdienstleistungen in Anspruch nehmen können - unabhängig von Ort und Zeit und ohne dabei in eine finanzielle Notlage zu geraten", dieser Appel steht im Mittelpunkt des Weltgesundheitstags zum Thema "flächendeckenden Gesundheitsversorgung" am 07. April 2018.

Laut einer Studie, die der Verband der Ersatzkassen e. V. unter 1.000 gesetzlich Versicherten in Auftrag gegeben hat, bestätigt dies: 85 Prozent der Menschen sind sehr zufrieden (30 Prozent) bzw. zufrieden (55 Prozent) mit der medizinischen Versorgung in Deutschland.

Doch es besteht Verbesserungspotenzial: Mehr als tausend Menschen haben in Deutschland keinen ausreichenden Zugang zu medizinischer Versorgung. "Fehlende medizinische Versorgung hat für HIV-positive Menschen katastrophale Folgen. Bei keiner ärztlichen Behandlung führt HIV noch immer zu Aids und zum Tod. Besonders bei Menschen ohne Papiere, Asylsuchende und Menschen mit Beitragsschulden oder ohne Krankenversicherung kommt das immer wieder vor", sagt Sven Warminsky, Landesgeschäftsführer der AIDS-Hilfe Sachsen-Anhalt e.V.

Unterdessen bleibt HIV übertragbar, wenn die Infektion nicht behandelt wird - es könnte zu vermeidbaren weiteren HIV-Infektionen kommen. "Diese Versorgungslücke muss umgehend geschlossen werden. Gesundheitliche Versorgung sollte für Niemanden unerreichbar sein - dies ist ein verbrieftes Menschenrecht", appelliert Warminsky.

Deutschland hat sich bei internationalen Vereinbarungen dazu verpflichtet, dass jeder und jede das Menschenrecht auf Gesundheitsversorgung wahrnehmen kann, ohne in eine finanzielle Notlage zu geraten. Rechtliche Vorgaben schränken den Anspruch auf medizinische Hilfe immer wieder ein. "Weder sprachliche Barrieren, Diskriminierungen, noch dürfen Schranken für den Zugang einer medizinischen Versorgung sein. In einem Land wie Deutschland ist das nicht hinzunehmen", so Sven Warminsky, Landesgeschäftsführer der AIDS-Hilfe Sachsen-Anhalt e.V.


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